Gesellschaft für Popularmusikforschung e.V.
     

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30. Jahrestagung der Gesellschaft für Popularmusikforschung 2020
 


 

Wann: 25.–26. September 2020
Ort: Online-Konferenz
Host: Popakademie Baden-Württemberg in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg
 

Schwerpunkte der Tagung 2020

Im Umfeld der #metoo-Debatten der Filmindustrie wurde schnell klar, dass auch in der Musikindustrie und an Ausbildungsstätten diverses Fehlverhalten und institutionelle Vertuschungsprozesse desselben leider regelmäßig stattfinden. Neu ist, dass Musiker*innen nun Mut fassen, sich solidarisieren und vermehrt Anklage gegen sexuelle Übergriffe erheben und dass hierdurch z.B. im Bereich der sogenannten Kunstmusik der Maestro-Kult entmystifiziert wird (Johnston 2017). Im Kern der Bedrohungen und Übergriffe geht es um die Ausnutzung von Macht und deren Erhaltung (Bull 2019). Häufig spielen aktive Prozesse der (körperlichen / sexuellen) Bedrohung ebenso eine Rolle wie die Ausgrenzung über Zensur (z. B. wer darf wo und wann spielen) oder Prozesse des Mobbings / Cyber-Bullying – auch innerhalb der Statusgruppen. Aber es spielen ebenfalls subtilere (nicht-reflektierte) Gesten wie Körperkontakt und Sprachgebrauch (Josefson 2016) mit hinein. Die Jahrestagung setzt sich zum Ziel, diese besonders in der jüngeren Vergangenheit öffentlich gewordenen Übergriffe zum Anlass zu nehmen, über Machtverhältnisse und spezifische Bedrohungsszenarien oder -erlebnisse innerhalb populärer Musikkulturen nachzudenken, Strategien des Widerstands und der (Selbst-)Ermächtigung zu diskutieren sowie über aktuelle Entwicklungen und (denkbare) Allianzen zu sprechen. Daneben gibt es wie stets die Möglichkeit für GfPM-Mitglieder, ihre aktuellen Arbeiten zu präsentieren.
 

Erläuterungen zur Online-Tagung

Da die Erfahrungen der letzten Wochen gezeigt haben, dass Video-Konferenzen durch Bandbreiten-Probleme gestört werden können, haben wir alle Referent*innen gebeten, eine maximal 20-minütige Videopräsentation (inkl. Musikbeispielen, Abbildungen etc.) zu gestalten. Diese können wir dann synchron während des Tagungsprogrammes verfolgen; es soll aber auch die Möglichkeit geben, die Vorträge schon in der Vorwoche nach einem selbstgestalteten „Stundenplan“ anzuschauen (passwortgeschützt für registrierte Teilnehmer*innen). Kernstück der GfPM-Tagungen sind die gemeinsamen Diskussionen, auf die wir auch in diesem Jahr nicht verzichten wollen. Daher werden alle registrierten Teilnehmer*innen nach jedem Vortrag über ein Konferenz-Tool etwa 25 Minuten miteinander über die Präsentationen sprechen.
 
So ungewohnt und manchmal vielleicht auch unbefriedigend sich dies gestalten mag und so sehr wir das Fehlen der für eine gelungene Tagung so wichtigen persönlichen Gespräche bedauern, so sind mit diesem Format sicher Vorteile verbunden:

  • Es entfallen die Tagungskosten für alle.
  • Es werden keine Reisen getätigt: Reisekosten entfallen und die Umwelt wird geschont.
     

Anmeldung

Die Anmeldung zur Tagung – auch für Nicht-GfPM-Mitglieder – erfolgt per E-Mail an die folgende Adresse: gfpm2020@popularmusikforschung.de.